Andachten
Ältere Andachten finden Sie hier!
Liebe Gemeinde,
viele sahen wohl aus wie begossene
Pudel, als unsere Kollegin verkündete,
dass sie uns verlassen wird.
Der Kopf weiß natürlich: Nach gut
sieben Jahren ist ein Wechsel durchaus
üblich und für die Krankenhausseelsorge
ist der Wechsel sicher auch
ein Segen.
Alles hat seine Zeit und
dann ist eben auch einmal Abschiednehmen
dran.
Das Herz freilich t rauert. Denn in ihr
hatten wir eine wunderbare Kollegin,
eine einfühlsame Pfarrerin, eine vorausschauende
Planerin…
So richtig deutlich wird es uns erst im
Lauf der Zeit werden, was wir an ihr
gehabt haben.
Doch das Leben in der Kirchengemeinde
muss weitergehen.
Ihre Arbeit ist zum Teil aufgeteilt
worden, manche Gruppen laufen autark
weiter und viele helfen mit, damit
wir die Vakanzzeit gut überstehen
werden. Und vielleicht kann ihre Stelle
ja schon im Herbst wieder besetzt
werden.
Zum Abschied wollen wir am 4. März
noch einmal mit ihr zusammen Gottesdienst
feiern und uns an die guten
Zeiten erinnern, die wir mit ihr erleben
durften.
Denn man darf es sich nicht zu abgehoben
vorstellen, wenn vom „Segen
Gottes“ die Rede ist. Gottes Segen ist
kein Duft oder kein Gefühl. Es ist
Gottes Gegenwart bei uns. Und diese
Gegenwart wird auch in Menschen
greifbar, erfahrbar.
Ich bin dankbar dass, Heidi sich von
Gott hat nehmen und sich zu uns
nach St. Lukas hat führen lassen. Hier
haben wir sie als seine Botin
geschätzt.
Die Bibel
nennt seine Boten Engel.
Klaus Weber